„Heute Entscheidungen treffen, die in Zukunft tragbar und verantwortbar sind“

Der KUKA Vorstand im Interview zu Corporate Social Responsibility

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Nachhaltigkeit ist längst zu einer gesellschaftlichen Bewegung geworden. Wir haben mit Peter Mohnen, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG und mit Alexander Tan, Finanzvorstand der KUKA AG über unternehmerische Verantwortung gesprochen und darüber, wie moderne Technologien für eine nachhaltigere Zukunft sorgen könnten.

Der aktuelle KUKA Nachhaltigkeitsbericht steht unter dem Leitthema „Thinking Forward“. Was verbinden Sie als CEO mit diesem Begriff – und wie passt er zu KUKA?

Peter Mohnen: Nachhaltigkeit bedeutet auch Langfristigkeit: heute Entscheidungen zu treffen, die in der Zukunft tragbar und verantwortbar sein müssen. Voraus zu denken und zu handeln ist gerade für ein Technologieunternehmen wie KUKA von großer Bedeutung, denn wir sind in komplexen Zukunftsbereichen wie Robotik und KI aktiv. Nehmen wir zum Beispiel unser derzeit größtes Entwicklungsprojekt, das neue iiQKA Betriebssystem, mit dem wir Robotik und Automatisierung einfacher und intuitiver machen: Im Rahmen dieser „Mission 2030“ denken wir nach vorne, überlegen, wie wir in Zukunft arbeiten und leben werden – und richten unsere Produkte und Lösungen darauf aus.

KUKA AG CEO Peter Mohnen: „Voraus zu denken und zu handeln ist gerade für ein Technologieunternehmen wie KUKA von großer Bedeutung, denn wir sind in komplexen Zukunftsbereichen wie Robotik und KI aktiv.“

Dann gehören Nachhaltigkeit und Technologie also zusammen – das eine geht nicht ohne das andere?

Peter Mohnen: Genau. Neue Technologien wie Digitalisierung, Robotik oder KI können nicht nur unser Leben und Arbeiten einfacher machen, sondern auch auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft unterstützen. Zum Beispiel lässt sich dank Digitalisierung CO2 einsparen. Eine smarte Intralogistik vermeidet Leerfahrten oder optimiert Routen, ein digitaler Zwilling zur Planung einer Anlage spart Ressourcen und ein intelligentes Gebäude Energie. KUKA ist als Innovationsunternehmen auf der Suche nach immer nachhaltigeren Lösungen. So helfen wir unseren Kunden, durch Technologien Ressourcen zu sparen.

Alexander Tan: Und immer mehr Menschen bewegen sich in einem zunehmend automatisierten Umfeld, das sehen wir nach zwei Jahren Coronapandemie mehr denn je. Fabriken und Logistikanlagen weltweit brauchen Robotik und Automation. Das bietet natürlich große wirtschaftliche Chancen für KUKA – aber eben nicht nur für uns. Indem Roboter gefährliche oder belastende Aufgaben übernehmen, können sie für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Und eine automatisierte Logistik kann die Versorgung mit wichtigen Gütern sicherstellen.

Finanzvorstand der KUKA AG Alexander Tan und Vorstandsvorsitzender der KUKA AG Peter Mohnen: „Neue Technologien können auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft unterstützen.“

Wenn immer mehr Menschen mit Robotern arbeiten und Automatisierung für viele tägliche Abläufe benötigt wird, bringt das auch Verantwortung mit sich. Wie geht KUKA mit dieser Verantwortung um?

Peter Mohnen: Natürlich haben wir als globales Automatisierungsunternehmen eine unternehmerische und gesellschaftliche Verantwortung. Und zusätzlich werden auch die Anforderungen in Sachen Nachhaltigkeit größer. Das sehen wir auch im Gespräch mit Kunden. Nachhaltigkeit ist eine notwendige Anforderung, auf die wir in allen Bereichen eingehen wollen. Dabei arbeiten wir mit unseren Kunden zusammen an Lösungen.

Lesen Sie das komplette Interview hier im neuen KUKA Nachhaltigkeitsbericht.

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