Die Brückenbauer bei KUKA

Manufacturing Excellence, Lean Manufacturing und Continuous Improvement – kennen Sie diese Begriffe? Falls nicht, kein Problem. Denn um alles was hinter diesen Begriffen steckt, kümmert sich die Abteilung Industrial Engineering / Advanced Manufacturing. Was das genau für uns bedeutet und warum die Mitarbeitenden dort die Brückenbauer bei KUKA sind.

Im Optimalfall läuft es so: Produkte und Lösungen werden in der R&D entwickelt, reifen zum Prototyp heran und werden in den Produktionshallen gefertigt. Klingt in der Theorie simpel. In der Praxis ist es aber oft etwas komplizierter. Die Entwicklung eines Produktes ist sehr theoretisch. Oft lassen sich Pläne daher nicht 1:1 in die Praxis übertragen. Das kann dann in der Produktion zu Problemen führen, wenn die Entwicklung eigentlich schon abgeschlossen ist..

Und hier kommt das Team Industrial Engineering – Advanced Manufacturing ins Spiel. Wie der Name schon sagt, wird hier die Entwicklung mit der Produktion verknüpft und die Brücke zwischen beiden Welten gebaut.

Zwei Welten verknüpfen

GettyImages / malerapaso

Lassen sich die Konstruktionspläne 1:1 auf die Produktionslinien übertragen und dort abbilden? Worauf muss im Umkehrschluss schon in der Entwicklung geachtet werden, damit ein Konzept nahtlos in den Produktionsalltag übergehen kann? Und wie kann sich die Produktion so verändern, dass neue Konzepte standardisiert und profitabel umgesetzt werden können?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich das Team während des gesamten Entwicklungsprozesses. Das Wichtigste dabei: Der Austausch zwischen R&D und Produktion muss gegeben sein, um nahtlos ineinander über zu gehen.

„Eines unserer Ziele ist es, so viel wie möglich zu standardisieren. Je mehr wir wiederholen können und so konzipieren, dass wir es für alle möglichen Anwendungen nutzen können, desto profitabler werden wir“, sagt Rony Vranckx, VP Industrial Engineering & Advanced Manufacturing Global. Dabei steht nicht nur die Profitabilität im Vordergrund, sondern auch eine „State-of-the-Art“ Produktion.

Mit dem Blick nach außen intern besser werden

Dafür blickt die Abteilung auch auf Wettbewerber und andere Unternehmen. „Es gibt immer ein Unternehmen, das besser ist. Deswegen lohnt es sich, sich auch außerhalb der KUKA umzusehen, um unsere eigenen Prozesse zu verbessern“, weiß Vranckx. Prozesse zu verbessern, heißt Fehler zu vermeiden, effizienter zu werden und auch die Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden.

Dabei ist das Team auch global unterwegs und unterstützt bspw. in China. Und auch in Ungarn gibt es ein eigenes Team vor Ort. Um Kolleginnen und Kollegen in der Materie zu schulen, bietet das Team Kontinuierliche Verbesserung (KVP), das Teil der Abteilung ist, auch „Train the Trainer“ Kurse an. So sollen überall bei KUKA neue Brückenbauer dafür sorgen, dass Entwicklung und Produktion künftig von Anfang an Hand in Hand gehen.

Aber Moment: Was sind denn jetzt Manufacturing Excellence, Lean Manufacturing und Continuous Improvement? Hier die kurzen Erklärungen:

Manufacturing Excellence:

Manufacturing Excellence beschreibt das Vorhaben, interne Ziele zu erreichen und zu übertreffen, die Sicherheit, Maschinenleistung und Anlagenkapazität, Mitarbeiterschulung und -zufriedenheit, Kundenservice und tiefgreifende organisatorische Veränderungen umfassen.

Lean Manufacturing:

Lean Manufacturing ist eine Produktionsmethode, die in erster Linie darauf abzielt, die Verschwendung innerhalb des Produktionssystems sowie die Reaktionszeiten von Lieferanten und zu Kunden zu reduzieren, intern und extern.

Continuous Improvement:

Continuous Improvement ist ein kontinuierliches Bestreben, Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse zu verbessern.

Ähnliche Artikel