„KUKA zählt zur TOP TEN der 5.000 bayerisch-schwäbischen Ausbildungsbetriebe“

Was macht die Ausbildung bei KUKA aus? Wie wird sie von außen wahrgenommen und was wird sich in Zukunft verändern? Das hat uns Wolfgang Haschner, Leiter Geschäftsbereich Berufliche Bildung bei der IHK Schwaben exklusiv im Interview verraten.

Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn es um die Ausbildung bei KUKA geht?

Die Berufsausbildung hat in Schwaben einen hohen Stellenwert. KUKA zählt zur TOP TEN der 5.000 bayerisch-schwäbischen Ausbildungsbetriebe. Hier finden Jugendliche beste Bedingungen für einen positiven Start ins Berufsleben und damit für beruflichen Erfolg.

Porträt Wolfgang Haschner
Wolfgang Haschner, Leiter Geschäftsbereich Berufliche Bildung bei der IHK Schwaben

Wie arbeitet die IHK in Sachen Ausbildung mit KUKA zusammen?

Da gibt es zahlreiche Berührungspunkte: grundsätzlich prüft die IHK, ob die Ausbildung dem Berufsbildungsgesetz gerecht wird. Darüber hinaus gibt es umfassende Möglichkeiten für Unternehmen die IHK-Arbeit mitzugestalten. So engagiert sich KUKA nicht ausschließlich als Ausbildungsbetrieb, KUKA stellt Prüfer, die mit Sachverstand und Engagement ehrenamtlich die Qualität der beruflichen Bildung sichern und engagiert sich zudem noch im Berufsbildungsausschuss der IHK Schwaben. Wir schätzen den offenen und konstruktiven Austausch mit unseren Partnern bei KUKA.

KUKAs Auszubildende erzielen regelmäßig sehr gute Prüfungen und gehören oft zu den besten des Jahrgangs. Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an der Ausbildung bei KUKA?

Tatsächlich konnten Auszubildende der KUKA immer wieder das Podest der Landesbesten besteigen. Diese Spitzenabschlüsse stehen sicher für die hohe Qualität der Ausbildung. Solche Ergebnisse sind nur durch ein gleichermaßen herausragendes Engagement und eine hohe Leistungsbereitschaft von Ausbildungsbetrieb und Auszubildenden möglich.

Was wünschen sich Jugendliche und Unternehmen von der Ausbildung?

Auf diese Frage gibt es sicher mehr als eine Antwort. Die Anforderungen sind je nach Ausbildungsberuf und Branche unterschiedlich. Überall gleichermaßen gefragt sind jedoch eine Reihe von Kenntnissen und Fähigkeiten, Grundhaltungen und Einstellungen, die für Arbeit und Beruf unverzichtbar sind. Für die Unternehmen ist es wichtig, dass Elternhaus und Schule eine stabile Grundlage geschaffen haben, auf der die Ausbildung ohne größere Probleme aufbauen kann. Eine gute Basis für einen gelungenen Einstieg in das Berufsleben sind demnach solide Grundwerte und persönliche Einstellungen, ein positives Sozialverhalten, schulisches Grundwissen und digitale Kompetenzen.

Wie hat sich das Thema Ausbildung in den letzten Jahren verändert? – Und was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen in der kommenden Zeit?

Die Digitalisierung hat die Ausbildung und die Ausbildungsberufe in den letzten Jahren stark verändert. Zudem stellen unter anderem folgende Aspekte große Herausforderungen dar:

Die Besetzung von Ausbildungsplätzen und das Nachfrageverhalten der Jugendlichen. Außerdem die Berufsvorstellungen der Jugendlichen – sie entsprechen nicht immer der Realität.

Zudem erfordert die demografische Entwicklung den Blick auf alle Zielgruppen und Schularten, denn die Ausbildung soll junge Menschen, denen der Einstieg etwas schwerer fällt, ebenso erreichen, wie leistungsstarke. Ein letzter Trend ist, dass immer mehr junge Menschen eine Hochschulausbildung anstreben.

Auch wenn das Modell der dualen Berufsausbildung nicht in allen Ländern und Regionen existiert, ist uns bei KUKA weltweit die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden ein großes Anliegen. Denn sie sind das höchste Gut eines Unternehmens. Das gilt für uns intern natürlich genauso wie für unsere Kunden. Deshalb bietet KUKA beispielsweise über das KUKA College weltweit eine Vielzahl von Schulungsprogrammen an, die individuell auf Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Mitarbeiter abgestimmt werden.

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