KI und Robotik: Das sind die fünf besten Ideen des KUKA Innovation Award 2021

Künstliche Intelligenz verändert unseren Alltag und die industrielle Produktion. Auch der renommierte KUKA Innovation Award beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Megatrend. Teams aus aller Welt stellten der internationalen Jury ihre Ideen zur „Artificial Intelligence Challenge“ vor – vom blinden Griff in die Tasche bis zu neuen Möglichkeiten für das Arbeiten aus der Ferne.

In einer Tasche den richtigen Gegenstand ertasten, sich in einer chaotischen Umgebung zurecht finden: Was für uns Menschen kinderleicht erscheint, ist für Roboter oft eine unüberwindbare Hürde. KI-Methoden ermöglichen es Robotern, mit der realen Welt zu interagieren – und bieten so unzählige Optionen, dem Menschen zu assistieren. Selbstlernende Systeme reduzieren den Programmieraufwand und ermöglichen es so, neue Aufgabenstellungen und Anwendungsbereiche zu erschließen.

„Wir betrachten bei KUKA sehr genau die neuen Perspektiven, die Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bieten. Daher beschäftigt sich auch unser Innovationswettbewerb in diesem Jahr erstmals mit dem Megatrend KI“, sagte Dr. Kristina Wagner, Leiterin der KUKA Konzernforschung. „Und wir haben herausragende Konzepte aus aller Welt erhalten.“

Fünf Teams konnten die Jury des Innovationswettbewerbs besonders überzeugen:

Team ARAS, Brandenburg University of Technology Cottbus-Senftenberg, Deutschland, mit ihrem Konzept einer intelligenten Roboterprogrammierung auf Basis von manuellen Fertigungssequenzen.

Team BlindGrasp IISc & MIT, Indien und USA. Ihr Ziel ist es, dass Roboter Objekte in einer nicht einsehbaren Umgebung erkunden, erkennen und greifen, indem sie den Tastsinn nutzen.

Team Chorrobot von der belgischen Katholieke Universiteit Leuven Flanders Make@KU Leuven will KI nutzen, um die Produktivität von Automobilherstellern sowie kleinen und mittleren Unternehmen zu erhöhen, indem der Einsatz von zweihändigen Robotermanipulationsaufgaben erleichtert und beschleunigt wird.

Team CHRIS, A*STAR Institute for Infocomm Research (I²R), Singapur, mit einem programmierfreien KI-Ansatz, der eine natürlichere und sicherere Mensch-Roboter-Kollaboration ermöglicht.

Team CRC, Chair for Individualized Production RWTH Aachen, Deutschland, integriert Automatisierungstechnik in die Online-Zusammenarbeit.

Neugierig geworden? Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung der Konzepte der fünf Finalteams.

So geht es weiter

Damit sie ihre Ideen verwirklichen können, stellt KUKA den Finalisten kostenlos einen sensitiven Leichtbauroboter LBR iiwa sowie einen 3D-Vision-Sensor von Roboception zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten sie Trainings und Coaching von KUKA Experten während des gesamten Wettbewerbs.

Die fünf Finalteams haben noch bis zur virtuellen Hannover Messe Zeit, ihre Konzepte umzusetzen. Auf der HM Digital Edition  vom 12. bis 16. April 2021 präsentieren sie ihre Applikationen einem internationalen Fachpublikum. Die Jury wählt noch während der Messe den Gewinner des mit 20.000 € dotierten Preises.

Wir sind gespannt, welches Team die „Artificial Intelligence Challenge“ für sich entscheiden wird.

 

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