Ein Blick hinter die Kulissen: Ausbildung in Zeiten von Covid-19

Und plötzlich war da Corona…Als die Krise ernst wurde, musste sich einiges ändern. Natürlich auch für KUKAs Auszubildende, die im ersten Moment mit Fragen und Ängsten zu kämpfen hatten: Wie soll meine Berufsausbildung ohne persönlichen Kontakt und Unterstützung funktionieren? Was passiert, wenn die Berufsschule geschlossen ist? Wie wirkt sich die Krise auf meine Ausbildung aus?

Was im ersten Moment unvorstellbar erschien, ist heute schon fast Normalität. Dank der digitalen Möglichkeiten steht auch einer Ausbildung im Homeoffice nichts im Wege. Über Microsoft Teams tauschen sich die Azubis täglich mit ihren Fachausbilderinnen und Fachausbildern aus und erarbeiten gemeinsam Aufgaben und Projekte.

Neue Arbeitsweisen – neue Herausforderungen im Alltag

Die Resonanz zum neuen digitalen Arbeitsplatz ist überwiegend positiv. Natürlich können nicht alle Auszubildenden im Homeoffice agieren. Viele arbeiten weiterhin an den Anlagen. Das war anfangs, unter Einhaltung der neuen Vorschriften, eine große Herausforderung. 1,5 Meter Abstand halten, Handschuhe und Mundschutz tragen ist auf engem Raum, einen ganzen Arbeitstag lang nicht problemlos zu realisieren.

„Das mit den 1,5 Metern Abstand halten, ist in den Stationen nicht immer so einfach umzusetzen, da man teilweise zu zweit etwas montiert und deshalb direkt mit dem Kollegen zusammenarbeiten muss“, erklärt Nicole Witting, Auszubildende Industriemechanikerin im ersten Lehrjahr. Doch so sieht der neue Alltag in der Montage aus. Wo Abstand schwierig ist, schützen Masken und andere Hilfsmittel die Mitarbeiter.

Digitales Semester, Videokonferenzen und Online-Kurse

Die Berufsschule setzte in Folge der Corona-Pandemie ebenfalls aus. Wichtige Termine wie Zwischenprüfungen fielen aus und Abschlussprüfungen wurden verschoben. Schulaufgaben wurden online oder über Apps zur Verfügung gestellt und mussten selbstständig zu Hause bearbeitet werden. Teilweise kommunizierten die Schüler auch via Videokonferenz mit den Lehrkräften.

Für KUKAs Dualstudenten bedeutete das, wie für alle anderen Studenten in Deutschland auch, ein digitales Sommersemester: Online-Vorlesungen, wöchentliche Videoabsprachen mit Professorinnen und Professoren und viel selbständiges Lernen. Die Kommunikation mit dem Ausbilder bei KUKA wurde unterdessen intensiver. Alle zwei Wochen gab es ein Microsoft Teams-Meeting für alle dualen Studenten. Hier werden alle Neuigkeiten, Probleme und Sorgen besprochen.

Mit Engagement dabei

Was eindeutig allen fehlt, ist der soziale Kontakt zu den Kollegen, Mitschülern und Kommilitonen. Ein Anruf kann leider keinen Spaziergang in der Pause, eine Gruppenarbeit oder ein persönliches Gespräch ersetzen. Egal ob Homeoffice, Online-Vorlesungen oder unter strikten hygienischen Bedingungen an der Anlage arbeiten, der Wunsch nach einem normalen Alltag ist groß.

Die Krise erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Disziplin, die unsere Auszubildenden jeden Tag unter Beweis stellen. Wir sind stolz auf dieses uneingeschränkte Engagement und den wachsenden Zusammenhalt: GEMEINSAM SIND WIR STARK.

Ihr wollt mehr über die Ausbildung bei KUKA erfahren? Hier findet ihr Informationen.

 

Quelle Headerbild: Getty Images/ Narongrit Sritana

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