Fit für die Zukunft

Die Qualifikationsanforderungen im Zeitalter von Industrie 4.0 ändern sich. Vor allem fundierte Kenntnisse in Robotik und Automation sind bei angehenden Fachkräften gefragt. Gleichzeitig stellt die Vermittlung komplexer Zusammenhänge neue Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung. Dafür sind moderne Unterrichtskonzepte nötig.

Automatisierung und Vernetzung prägen das Arbeitsumfeld von heute, Mensch und Maschine arbeiten zunehmend zusammen. Facharbeiter betreuen immer häufiger die Maschinen und tragen Verantwortung für die Prozesse im Maschinenpark. In Kombination mit den Entwicklungen der Industrie 4.0 ergeben sich völlig neue Qualifikationsanforderungen. Ein professioneller Umgang mit anspruchsvollen Technologie-Produkten ist in der Praxis ausschlaggebend. Das Ziel von Ausbildungseinrichtungen muss daher sein, die Fachkräfte von heute und morgen mit den Grundlagen der Robotik vertraut zu machen. In dem schnell wachsenden Feld der Robotik gilt es zudem, den Wissenstransfer zwischen Ausbildung und Industrie voranzutreiben.

Trainingszellen ermöglichen neue Unterrichtskonzepte

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft zeigt, wie ein modernes Unterrichtskonzept aussehen kann. In projektorientierten, fächerübergreifenden Lerneinheiten werden die Studierenden auf die Anforderungen der Industrie 4.0 vorbereitet. Dazu wurde ein neues Robotik-Labor geschaffen. Ausgestattet ist das Labor mit vier KUKA ready2_educate Trainingszellen mit jeweils einem KUKA Kleinroboter KR 3 AGILUS und der KR C4 compact Steuerung. Auch eine Auswahl didaktischer Schulungsapplikationen ist bereits vorprogrammiert. Damit bietet sie ein komplettes Paket zur Grundlagenvermittlung der Robotik.

Pro Jahr erhalten dadurch rund 200 Studierende die Möglichkeit, mit modernsten Industrierobotern zu arbeiten. An den Trainingszellen können die Studenten realitätsnahe Aufgaben umsetzen, wie das Palettieren und Depalettieren von Würfeln oder das Abfahren komplexer Oberflächen. „Die Theorie kann direkt in der Praxis erprobt und fundierte Kenntnisse erworben werden, die auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt sind“, sagt Prof. Dr. Christian Wurll von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Das Wissen aus dem Seminar haben die Studierenden im Wintersemester 2018/2019 direkt angewandt und das Spiel „Vier Gewinnt“ programmiert.

KUKA College: Weiterbildung leicht gemacht

Neben einer umfassenden Erstausbildung ist für Fachkräfte die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung wichtig. Diesem Grundgedanken folgend, bietet das KUKA College für interne sowie externe Teilnehmer zahlreiche Robotik-Schulungen an. Die Kurse richten sich unter anderem an Anlagenbediener und Programmierer. Das Ziel von Seminar-Reihen wie „Roboterbedienung“ ist es, Facharbeitern alle Fähigkeiten zu vermitteln, die zum sicheren Umgang mit einem KUKA Robotersystem nötig sind. Die modular aufgebauten Seminare ermöglichen eine schrittweise Fortbildung nach globalen Standards. Dabei gilt das Motto: Theorie so viel wie nötig, Praxis so viel wie möglich.

Hier finden Sie alle Informationen zum KUKA College.

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