Der LBR iisy lässt sich einfach über das Tablet steuern.

„Ich bin der Neue“

Die weltweite Roboterdichte steigt von Jahr zu Jahr. Dabei arbeiten Mensch und Roboter immer enger zusammen. Das bedeutet, einfache Handhabung ist gefragter denn je. Unser „Neuer“ ist genau darauf spezialisiert.

Der LBR iisy ist quasi der „kleine Bruder“ des LBR iiwa für den niedrigen Traglastbereich.
Er richtet sich an eine Zielgruppe, die die Abläufe in der Produktion sehr gut kennt, aber nicht zwingend gelernt hat, Roboter zu programmieren. Das System passt sich mit unterschiedlichen Bedienebenen an das jeweilige Know-how des Anwenders an – vom Java-Programmieren bis zum einfachen Teachen des Cobots per Handführung.

„Der sogenannte Commander, das Bedienteil vorne am Flansch, ist beim LBR iisy Standard, sodass wir einen einfach zu bedienenden Roboter immer out of the box zur Verfügung haben“, erklärt Volker Schmirgel, Lead Product Owner LBR iisy.

Auch das Teachen per Hand ist mit dem sensitiven Roboter ganz einfach.
Auch das Teachen per Hand ist mit dem sensitiven Roboter ganz einfach.

Was den LBR iisy auszeichnet, sagt schon der Name: Er ist einfach zu bedienen und zu programmieren. Daher ist er für Aufgaben, die häufig wechseln und schnelle Reaktionen im Ablauf fordern, besonders geeignet. Ein Roboter, der heute Touchscreens eines Tablets testet und morgen die Akkus eines Smartphones prüft: Solche Aufgaben zu automatisieren und dabei höchst flexibel zu sein, ist die Zukunft in der Elektronikindustrie – einem Zielmarkt für den LBR iisy.

Ergänzung zum großen Bruder

Während der LBR iiwa auch komplexere Aufgaben im Traglastbereich bis 14 kg ausführen kann, ist der LBR iisy für einfachere Handling oder Montageaufgaben bis 3 kg Traglast ausgerichtet. So ergänzen sich beide Roboter ideal. Wie der LBR iiwa unterstützt auch der LBR iisy alle wesentlichen Industriestandard-Funktionen wie OPC UA, Feldbus-Protokolle, digitale und analoge I/Os, Safety und vieles mehr.

In seinen sechs Achsen befinden sich die Gelenkmomentsensoren, die auch beim LBR iiwa zum Einsatz kommen. „Im Gegensatz zum LBR iiwa haben wir keine Außentragstruktur aus Aluminium, sondern innenliegende metallische Strukturteile, die für die Steifigkeit verantwortlich sind. Außenliegende Kunststoffteile, vergleichbar zur Haut des Menschen, sind dagegen für das Design verantwortlich und dafür, dass an den Achsen keine Quetschungen entstehen können“, so Schmirgel. In puncto Sicherheit steht er dem LBR iiwa also in nichts nach und kann in jede bestehende industrielle Umgebung integriert werden.

Kompakt und schnell einsatzbereit

Zudem kann er bei einer Reichweite von 600 mm sehr platzsparend eingesetzt werden und nutzt so kleine Arbeitsräume sehr gut aus. Gerade von der asiatischen Elektronikindustrie wird das zunehmend verlangt. Ein weiterer Pluspunkt: Der Roboter lässt sich in weniger als 30 Minuten in Betrieb nehmen und kann schnell und einfach für eine neue Aufgabe umprogrammiert werden.
Selbst bei ungeplanten Unterbrechungen merkt er sich jede ausgeführte Bewegung oder Tätigkeit und kann ohne erneutes Anlernen sofort die Arbeit wieder aufnehmen.

Heute Touchscreens testen, morgen Akkus prüfen: kein Problem für den Leichtbauroboter.
Heute Touchscreens testen, morgen Akkus prüfen: kein Problem für den Leichtbauroboter.

Der Mensch soll bevorzugt Tätigkeiten durchführen, die menschliche Stärken wie Lernfähigkeit, Nutzen von Erfahrung, sinnliche Wahrnehmung, Kreativität, Improvisation etc. bedürfen. Lesen Sie im Beitrag Mensch-Roboter-Kollaboration – Robotik von morgen wie ein Roboter diese menschlichen Stärken mit Kraft, Wiederholgenauigkeit, Geschwindigkeit und Qualität ergänzen kann.

Haben Sie schon einen Cobot? Im Beitrag Ein Cobot für mich geht es um sensitive Roboterassistenten, die uns im Alltag helfen. Denn Unterstützung haben wir in einigen Bereichen dringend nötig.

Im Interview mit keNext hat Lead Product Owner Volker Schmirgel den LBR iisy genauer vorgestellt. Hier geht es zum Video.

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