E-Mobilität: Entwicklung der Infrastruktur

Das Thema E-Mobilität – „die Zukunft der Fahrzeugtechnologie“ – ist für jeden ein Begriff. Um den Aufschwung im E-Mobilität-Markt zu unterstützen, ist ein Ausbau der flächendeckenden Infrastruktur mit komfortablen und schnellen Lademöglichkeiten unumgänglich.

Der Markt bietet noch viel Potential

Die Prognosen gehen von einem Produktionsvolumen in 2025 von mehr als 10 Millionen E-Fahrzeugen pro Jahr aus. Aktuell steht die Installation von Schnellladesäulen und Parkplätzen für Elektrofahrzeuge an Autobahnraststätten und anderen öffentlichen Plätzen im Fokus. Darüber hinaus wird die E-Mobilität mit einem Bündel weiterer Marktanreize gefördert, wie zum Beispiel Kaufprämien, kostenfreiem Laden und Steuerbefreiungen oder -erleichterungen. Ein steigender Bedarf an komfortablen, intelligenten Ladetechnologien für Zuhause oder den Arbeitsplatz ist also absehbar.

Ladeassistenten machen den Tankvorgang flexibel und unkompliziert

Erstmals auf der automatica 2018 vorgestellt wurde CarLa, ein mobiler Ladeassistent, der E-Autos eigenständig mit ihren Ladestationen verbindet und auch wieder entkoppelt. CarLa wurde in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Volkswagen entwickelt. Außerdem auf der Messe zu sehen war „Sedric“, das erste Konzeptfahrzeug eines autonom fahrenden Autos von VW. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit VW entstand CARA, der Ladeassistent für zuhause. Der an der Wand montierte Assistent erkennt die Position des Ladesteckers im Fahrzeug und kann so eigenständig das Ladekabel mit dem geparkten Fahrzeug verbinden. CARA ist für AC und DC Ladeperipherie ausgelegt, es ist lediglich ein 115 V/230 V Anschluss erforderlich. Die Bedienung  ist bequem via MobileApp möglich.

Zunächst ist jedoch ein weiterer, stationärer Ladeassistent für den Einsatz in Schnellladestationen oder öffentlich genutzten Parkhäusern geplant.

Schreibe einen Kommentar