KUKA has signed the Diversity Charter, a commitment to an unprejudiced working environment and equal opportunities

Vielfalt leben: Am 5. Juni ist Diversity Tag

Zusammen mit vielen anderen Unternehmen hat KUKA die Charta der Vielfalt unterschrieben, eine Selbstverpflichtung für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld und Chancengleichheit. Doch welche Rolle spielt das Thema Diversity bei KUKA?

KUKA ist ein globales Unternehmen, und schon alleine deshalb sind die Toleranz und das Verständnis untereinander wichtig. Mitarbeiter bei KUKA sollen ein Arbeitsumfeld vorfinden, das frei von Vorurteilen ist und von Akzeptanz geprägt wird. Die Vielfalt ist Teil der Unternehmenskultur. „Wir können nur erfolgreich sein, wenn wir die Vielfalt im Unternehmen fördern und nutzen“, sagt Silvia Buchinger, Personalleiterin bei KUKA. „Wir arbeiten in einer zunehmend vernetzten Welt. Das lässt uns trotz der Unterschiede enger zusammenrücken. Bei KUKA arbeiten wir über die Landesgrenzen hinweg für ein Ziel: den globalen nachhaltigen Erfolg. Das gemeinsame Ziel verbindet uns. Erfolgreich sind wir aber nur, wenn wir in der täglichen Zusammenarbeit die nötige Toleranz gegenüber Herkunft, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und Weltanschauung mitbringen. Es ergeben sich daraus gesellschaftliche wie auch wirtschaftliche Herausforderungen – vor allem aber Chancen.“

Bei KUKA lag der Fokus bisher auf der „Gender Diversity“. Bei einem Technologie-Unternehmen ist das naheliegend, denn immer noch sind Frauen in den sogenannten MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik in der Minderheit. „Und diejenigen Frauen, die es gibt, müssen erst einmal in unser Unternehmen finden“, sagt Silvia Buchinger. Aber was tun, um KUKA für sie attraktiv zu machen und sie dann entsprechend ihrem Potential in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern? Eine Fragestellung, die nicht so trivial ist, wie sie zunächst aussieht. Auch um diese Herausforderung anzugehen, gibt es im Unternehmen ein Frauennetzwerk, das den Kolleginnen weltweit helfen soll, sich zu vernetzen, von den gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren und herauszufinden, was Frauen am Arbeitsmarkt und im Job wollen.

KUKA Production Site LBR iiwa Collaboration

„Wir legen 2018 aber auch einen starken Fokus auf die Internationalität“, erzählt Sibylle Schroedter, die Diversity-Beauftragte im Unternehmen. „Und wir arbeiten daran, das Bewusstsein für Diversity-Aspekte, die derzeit in Compliance-Richtlinien des Unternehmens verankert sind, auszubauen und Diversity global noch besser zu integrieren. Diversity Management wirkt vor allem auch nach innen. Es erhöht die Zufriedenheit und Loyalität und damit letztlich auch die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und Führungskräften.“

Gesellschaftliche und wirtschaftliche Trends verändern die Arbeitswelt auch bei KUKA. Globalisierung, demografische Entwicklung, Fachkräftemangel, mehr Menschen mit Migrationshintergrund, Digitalisierung – das sind nur einige der Herausforderungen, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind. Ihr Erfolg hängt unter anderem davon ab, wie sie sich sowohl im Weltmarkt als auch im Wettbewerb um qualifiziertes Personal positionieren können. Diversity Management hilft, auf diese Trends zu reagieren. Mehr noch: Es zeigt Wege auf, sie zu nutzen.

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