Jederzeit und weltweit: Lernen mit dem Robot Learning Lab

Praxisnah Robotik-Software programmieren lernen – jederzeit, von jedem Ort aus. Das ist nun am renommierten Karlsruher Institut für Technologie (KIT) möglich. Dort zeigt das KUKA Udacity Robot Learning Lab wie die Ausbildung der Zukunft aussieht.

Mit dem Robot Learning Lab haben die Online-Hochschule Udacity, das KIT und KUKA Ende März eine einzigartige Lern-, Trainings- und Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Teilnehmer der Robotik-Kurse können online auf die sensitiven KUKA Leichtbauroboter LBR iiwa in den Räumlichkeiten des KIT in Karlsruhe zugreifen.

Praxisnahe Ausbildung vor Ort und online

Die Teilnehmer können sie über ein Webinterface steuern und so ihre im Kurs entwickelten Programme und Algorithmen testen. Mittels Livestream verfolgen die Teilnehmer in Echtzeit, wie die LBR iiwa ihre Befehle umsetzen. „Die Leichtbauroboter haben in ihren Gelenken Sensoren, die einwirkende Kräfte und damit auch Kollisionen erkennen können. So ist der LBR iiwa geeignet für feinfühlige Montage-Applikationen, auch auf engstem Raum mit dem Menschen“, sagte Dr. Rainer Bischoff, Leiter der KUKA Konzernforschung.

Mit diesen Eigenschaften eignen sich die KUKA Roboter optimal für die praxisnahe Ausbildung vor Ort und online. “Wir freuen uns sehr über das Learning Lab am KIT und auf die Zusammenarbeit mit Udacity“, sagte Dr. Bischoff. „Gemeinsam heben wir die Robotik-Forschung, die praktische Anwendung der Online-Weiterbildung und die weltweite Zusammenarbeit in der roboterbasierten Automatisierung auf ein neues Niveau.“

 Spannende und pfiffige Lösungsansätze

Neben der Grundlagenausbildung wird im Robot Learning Lab auch handfeste Forschung betrieben. Eine Herausforderung: den Roboter soweit ertüchtigen, dass dieser Aufgaben selbstständig bearbeiten kann, ohne dafür programmiert worden zu sein. Eine komplexe Aufgabenstellung, die nicht nur im industriellen Umfeld immer wichtiger wird.

„Bei der großen Anzahl von begabten und motivierten Talenten, die das Labor nutzen werden, ist es naheliegend, dort komplexe wissenschaftliche und technische Fragen zu erarbeiten“, sagte Prof. Torsten Kröger, Leiter des Instituts für Anthropomatik und Robotik am KIT. „Ich bin gespannt auf viele spannende und pfiffige Lösungsansätze.”

Hier berichtet das KIT Karlsruhe über das Robot Learning Lab.

Dieser Video-Clip gibt Einblicke in das neue Lab.

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