Mit einem Lego-Roboter zum Erfolg

Von Petra Reus

Wie tausche ich mit einem Lego-Roboter eine defekte Roboterleitung aus? Wie repariere ich ein Springbrunnenmodell? Diese und viele weitere Aufgaben erwarteten die Teilnehmer der FIRST LEGO League 2018. Unter dem Motto „HYDRODYNAMICS“ erkundeten die Kinder und Jugendlichen das Vorkommen, die Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser. Und all das mit einem selbst gebauten und programmierten Lego-Roboter. Die Frage hinter dem diesjährigen Wettbewerb: Welche Möglichkeiten eröffnen sich, wenn wir noch besser verstehen, was mit unserem Wasser passiert?

Die FIRST LEGO League ist ein Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche für naturwissenschaftliche Fächer begeistern, sowie ihr Interesse für Ingenieur- und IT-Berufe wecken soll. Die Teilnehmer werden in einem spielerischen Rahmen an Wissenschaft und Technologie heran geführt. Dabei entwickeln sie mit Teamgeist kreative Lösungen für komplexe Probleme, indem sie, wie echte Ingenieure, an einer gemeinsamen Herausforderung aus dem echten Leben arbeiten. Sie planen, bauen,  programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, um mit diesem verschiedene Missionen zu meistern.

Wir haben bei einem der teilnehmenden Teams nachgehört, das von KUKA Obernburg durch die Übernahme der Teilnahmekosten unterstützt wird. Die Robotics AG des Julius-Echter-Gymnasiums in Elsenfeld nimmt mit sechs Schülern der siebten bis neunten Klasse an der FIRST LEGO League teil. Unter der Betreuung ihres Lehrers Mathias Heumann entwickelten die Schüler nicht nur das Design und die Funktionsweise ihres entwickelten Roboters, sondern auch ihren „Forschungsauftrag“ zum Thema Wasserversorgung. Das bedeutet, dass die Schüler sich mit gründlicher Recherche über die Thematik informieren, ein Problem finden und dazu einen Lösungsvorschlag erarbeiten und diesen mit anderen teilen. Ein wichtiger Bestandteil neben der Roboterkonstruktion und Programmierung ist die Präsentation. „Die Schüler konnten aus dieser Erfahrung sehr viel mitnehmen. Dazu gehören nicht nur die Erkenntnisse auf dem Gebiet der Mechanik und des Programmierens, sondern auch wie man ein Projekt strukturiert, Aufgaben verteilt und vor allem auch das Zeitmanagement im Auge behält. Noch dazu kommt die Erfahrung, wie wichtig es ist, die Ergebnisse geeignet zu präsentieren. Durch den Wettbewerb entwickelten die Schüler einen außergewöhnlichen Teamgeist und es entstanden sogar neue Freundschaften. Und natürlich hat die Teilnahme am Wettkampf sehr viel Spaß gemacht“,  beschreibt Heumann die Erfolge der Teilnahme.

Zusammenfassend war die Teilnahme an diesem beliebten europaweiten Event  für die Schüler aus Elsenfeld ein voller Erfolg. Im nächsten Jahr geht es dann unter dem Motto „INTO ORBIT“ mit dem Lego-Roboter in den Weltraum.

Das Interesse von Kindern und Jugendlichen für die Robotik zu wecken und den Nachwuchs zu fördern ist für KUKA seit jeher ein wichtiges Thema. Nicht nur durch die finanzielle Unterstützung, sondern auch durch das Angebot von zahlreichen Veranstaltungen wie Kindervorlesungen und Produktionsführungen, zum Beispiel während der European Robotics Week, geben die Mitarbeiter ihre Begeisterung für die Automatisierung an die folgenden Generationen weiter.

Mehr über die European Robotics Week finden Sie unter:
https://www.kuka.com/de-de/presse/events/2017/11/european-robotics-week/

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